Brandschutz und Trinkwasser


Feuerlösch- und Brandschutzanlagen kommen im Brandfall zum Einsatz. Ist die Anlage mit Wasser gefüllt und nicht durchflossen, besteht die Gefahr der Keimbildung. Sind solche Anlagen mit einer Trinkwasserversorgungsanlage verbunden, so stellen diese eine Gefahr für das Trinkwasser dar. Bei Löschwasseranlagen bildet sich in der Regel stagnierendes Wasser. Stagnierendes Wasser kann zur Bildung von krankheitserregenden Keimen führen.

Nach DIN 1988 und DIN EN 1717 ist es erforderlich, Betriebswasseranlagen, wie Löschwasseranlagen vom öffentlichen Trinkwassernetz z. B. durch die Sicherungsarmatur Freier Auslauf (Typ: AA, AB) zu trennen. Die potentielle Gefährdung einer bakteriologischen Rückverkeimung in das häusliche und öffentliche Trinkwassernetz ist gesetzlich auszuschließen.


 
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